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Ziergemüse für Zürichs Blumenbeete

Krautstiel, Artischocken und Randen: An mehreren prominenten Standorten in Zürich soll ab Mitte Mai Gemüse angepflanzt werden. Zum Verzehr ist es allerdings nicht gedacht.

Zürich soll eine «essbare Stadt» werden: Blumenbeet in Zürich. (Archivbild)
Zürich soll eine «essbare Stadt» werden: Blumenbeet in Zürich. (Archivbild)
Keystone

Am Mitte Mai bepflanzt die Stadt Zürich Gemüse statt Blumen in die öffentlichen Rabatten. Dies sagte Lukas Handschin, Sprecher von Grün Stadt Zürich, der «NZZ am Sonntag». «Es handelt sich um Ziergemüse, das nach ästhetisch-gestalterischen Gesichtspunkten ausgesucht wurde und nicht zum Verzehr bestimmt ist», sagt Handschin.

Angebaut werden unter anderem Roter Krautstiel, Gemüse-Artischocke, Palmkohl und rotlaubige Rande. Zu den prominentesten Standorten gehören der Stadelhoferplatz, der Belvoir-Park und der Alfred-Escher-Brunnen beim Hauptbahnhof. In einem Postulat hatte SP-Gemeinderätin Simone Brander vor zwei Jahren dazu angeregt, Zürich in eine «essbare Stadt» zu verwandeln und insbesondere Wechselflorrabatten mit «standortgerechten, ökologisch sinnvollen, essbaren und ästhetischen Nutzpflanzen» zu bepflanzen.

Ziergemüse in Zürichs Rabatten genügt Branders Anforderungen demnach nicht. Das neue Bepflanzungskonzept habe eben gar nichts mit dem Vorstoss Branders für die essbare Stadt zu tun, sagt Sprecher Handschin: «Es ist mehr ein Zitat dieser Idee», präzisiert er.

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