Zum Hauptinhalt springen

KopfsalatZwiegespräch mit einem Esel

Über ein nur wenig erhellendes Gespräch mit einem Esel.

Neulich, geschätzte Leserinnen und Leser, habe ich mich mit einem Esel unterhalten. «Guten Tag», sage ich, als ich mich dem Weidezaun näherte. «Guten Tag», sagt auch der Esel, «wie ist das werte Befinden?» «Ganz ordentlich», erwidere ich, «und selber?» «Och, geht so. Heute habe ich etwas steife Hinterbeine», sagt der Esel, «die Gicht, Sie wissen schon.» Ich weiss nicht, tue aber so. «Kein Wunder, bei dem Wetterwechsel», sage ich.

«Sie wollen sich doch nicht etwa über das Wetter unterhalten?», fragt der Esel. «Nicht zwingend», sage ich, «ich bin nur etwas erstaunt, dass wir uns überhaupt unterhalten.» «Ach so», sagt der Esel und nippt an einem Tässchen Tee. «Darf ich Ihnen auch eine Tasse anbieten?», fragt er. Ich verneine höflich, zumal ich in der Tasse ein paar Grashalme zu erkennen glaube.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.